MEIN ERSTER BUCHPOST

9:41 vorm.

Hallö an alle,
wie angekündigt gibt es heute den Post über die Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich bin gespannt, ob es funktionieren wird und, ob ich die Bücher so beschreiben und bewerten kann, dass es erstens nicht langweilig wird und euch zweitens auch irgendwie inspiriert. Alsoooo, viel Spaß :)


Das erste Buch, das ich in den Ferien gelesen habe, heißt "Obsidian" und wurde von Jennifer L. Armentrout geschrieben. Es wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich muss sagen, dass ich wirklich SEHR froh über diese Empfehlung bin.

Zum Inhalt:

Das Buch handelt von der 17-Jährigen Buchbloggerin Katy, die gemeinsam mit ihrer Mutter von Florida in einen kleinen Ort nach West Virginia zieht. Da sie in ihrer neuen Heimat niemandem, abgesehen von ihrer Mutter kennt, beschließt sie widerwillig beim Nachbarhaus zu klingeln.
Und so öffnet ihr der wahnsinnig gutaussehende Daemon Black die Tür, der ihr jedoch sofort unfreundlich gegenüber tritt. Genervt entschließt sie sich, es aufzugeben, neue Freunde zu finden und fährt einkaufen, wo ihr ein Mädchen begegnet, die sich als Daemons Schwester Dee herausstellt. Schnell schließen Dee und Katy Freundschaft und da seine Schwester ihn dazu zwingt, versucht auch Daemon etwas freundlicher zu Katy zu sein. Tatsächlich kommt es zu gemeinsamen Unternehmungen von Katy Daemon, bei denen Katy immer mehr gegen ihre Gefühle für Daemon ankämpft. Zudem wird ihr mit jedem Treffen klarer, dass mit dem Geschwisterpaar etwas nicht stimmt, bis sie sich plötzlich in einer Reihe von verrückten Vorfällen vorfindet, die sich immer näher zu den Geschwistern und ihrem großen Geheimnis führen.

Bewertung:

"Obsidian" ist ein fantastisches Buch, dass vor allem durch seinen spannenden Schreibstil überzeugt. Dadurch, dass Katy nicht als die perfekte Protagonistin rüberkommt, freundet man sich als Leser schnell mit ihr an. Besonders die Passagen, in denen sie ihrer Gefühle für Daemon beschreibt, sind sehr gut geschrieben. Tatsächlich verliebt man sich als Leser so auch ein bisschen in ihn. Die Geschichte ist teilweise etwas verwirrend, da erst in der Mitte des Buches die Fantasy-Bausteine hinzukommen und auch das Ende habe ich, zugegebenerweise nur schwer verstanden und habe dies auch von anderen gehört, die das Buch gelesen haben. Allerdings war es jedoch seit langer Zeit mal wieder ein Buch, nach dem ich wirklich süchtig war und ich freue mich schon auf den zweiten Teil:)

Ich empfehle das Buch allen, die Liebesgeschichten mögen, jedoch auch nichts gegen Fantasy Einschübe haben, da die Geschichte darauf aufbaut. Es ist kein Buch, dass man eben so liest, man muss sich ein wenig darauf einlassen.

"The Perks of Being a Wallflower" ist eigentlich ein Buch, das ich für die Schule hab lesen möchte. Da ich es jedoch vor zwei Jahren schon mal an einem Tag auf Deutsch gelesen habe, dachte ich, dass ich es hier noch einmal erwähne. Vor allem auch, weil es ein sehr besonderes Buch für mich ist.

Zum Inhalt:

Charlie ist 15 und beginnt mit der High School. Im letzten Jahr hat er seinen besten Freund Michael verloren, der sich selber umgebracht hat. In seinen Briefen, die er an einen unbekannten Freund schreibt, erzählt er nicht nur von dem Tod seiner Tante und seines Freundes, sondern beschreibt auch den, für ihn, schweren Anfang in der Highschool. Er schreibt über seinen Englischlehrer Bill, der ihm Bücher zum Lesen gibt, über Musik, Drogen, seine Familie, seine neue Clique rund um den Seniorschüler Patrick und vor allem über Patricks Schwester Sam, in die er sich sofort verliebt. Doch mit jedem Tag in diesem ersten High School Jahr verwirren sich seine Gedanken mehr und mehr, was seine schwere Vergangenheit wieder an die Oberfläche bringt, mit der er sich neben dem Erwachsenwerden zusätzlich auseinandersetzen muss.

Bewertung

Wie bereits erwähnt, ist dieses Buch sehr besonders für mich. Ich kann nicht genau sagen, warum oder wie es dazu kommt, dass mich die Geschichte so sehr fasziniert. Zunächst einmal ist es aber so, dass die Art, wie Charlie in seinen Briefen über sein Leben schreibt, total berührend. Es geht ans Herz, wenn er über seine Ängste schreibt und man kann mit ihm mitfühlen, wenn er über seine Tante und seinen Freund schreibt. Stephen Chbosky bekommt es hin, so zu schreiben, dass man ihm jedes Wort abnimmt und Charlie lebendig wird. Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, reichen weit über das typische Highschool Cliché hinaus, was einen zugegebenermaßen oft sehr nachdenklich stimmt, weshalb ich das Buch auch nicht in jeder Stimmung lesen kann. Manchmal ist es ein wenig ZU gut (Versteht hier irgendjemand, was ich meine? :))

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der mal etwas anderes lesen möchte, aber bereit ist, auf gerade dieses Neue einzulassen und nicht voreingenommen das abzulehnen, was Charlie denkt und wie er handelt. Aufgrund der schwerwiegenden Themen würde ich es auch erst ab einer bestimmten Reife empfehlen, das heißt für 12 Jährige ist es wahrscheinlich noch eher nichts, da viele Sachen erst verständlich sind, wenn man etwas älter ist....
"Und dann saß Audrey Hepburn auf meiner Couch" von Lucy Holliday
Dieses Buch habe ich kurz vor den Ferien in der Bücherei entdeckt und obwohl ich Audrey Hepburn eigentlich gar nicht wirklich aus Filmen kenne (Ich hatte NATÜRLICH schon mal ihren Namen gehört, ich lebe nicht auf dem Mond), hat mich die Geschichte auf dem Klappentext und das Cover angesprochen.

Zum Inhalt:

Libby Lomax wurde seit ihrer frühsten Kindheit von ihrer Mutter zu Vorsprechen für Filme und Theater geschleppt, da diese von der Vorstellung einer Schauspielerin als Tochter besonders angetan war. Tatsächlich hat ihre kleinere Schwester jedoch in dieser Branche mehr Erfolg als sie, weshalb sie, gestresst und erniedrigt an einem Tag in ihr neues Zuhause einzieht und entscheidet, einen "Frühstück bei Tiffany" Abend zu machen, um sich aufzumuntern, da ihr Vater, den sie lange nicht mehr gesehen hat, mit ihr regelmäßig alte Hollywoodfilme angeschaut hat. Allerdings ist ihre "Wohnung" kleiner als sie in Erinnerung hatte und das alte Sofa, dass ihr bester Freund Olly ihr mitbringt, füllt das kleine Zimmer sofort aus. Und plötzlich sitzt ihr größtes Idol, Audrey Hepburn, auf der alten Couch und versucht, Libby zu helfen. Aber bildet sich Libby dies nur ein? Und wie kommt sie wieder von den Gefühlen für den Filmstar Dillon O’Hara los? Gibt es eventuell doch eine Chance, dass Libby ihr Leben wieder auf die Reihe bekommt?

Bewertung:

Ich hatte nicht sonderlich hohe Ansprüche an das Buch, da ich es eher als eine kleine Lektüre für zwischendurch betrachtet habe. Die Geschichte halte ich persönlich für sehr interessant und auch einmal etwas anderes. Zudem ließ sich das Buch recht gut lesen, weshalb es für mich in guter Erinnerung geblieben ist.
Allerdings enthält es so ziemlich jedes Cliché, was mit einer verzweifelten Frau zu tun hat, was den Roman zwar nicht zu einem besonders besonderen, aber gut zu lesenden Buch gemacht hat. Und natürlich braucht man manchmal auch Bücher, die nicht so viel Handlung haben und mehr zum Entspannen gedacht sind, und das erfüllt dieser Roman definitiv :)

Ich würde den Roman jedem empfehlen, der nicht zu sehr darüber nachdenken möchte, was er liest und eher Wert auf etwas Entspannendes setzt.

Das letzte Buch für diesen Post ist "Letzte Ausfahrt Ocean Beach" von Carrie Arcos. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, wie ich es gefunden habe und warum ich es in diesem Moment so ansprechend fand, aber naja :)

Zum Inhalt:

Rachel möchte ihren Bruder wiederfinden, den sie schon bereits vor langer Zeit an die Drogensucht verloren hatte. Trotz ihren immer größer werdenen Sorgen bezüglich ihres Bruders hatte sie ihren Eltern jedoch nichts gesagt, um ihn zu retten. Gemeinsam mit Micahs (ihr Bruder) bestem Freund Tyler macht sie sich an einem heißen Sommertag auf nach Ocean Beach, die letzte Spur ihres seit einigen Wochen verschwundenen Bruders. Je mehr Menschen sie treffen, desto näher kommt sie der Geschichte ihres Bruders und deckt immer mehr Geheimnisse auf, wobei sie auch ihre eigene Vergangenheit wieder droht einzuholen. Und auch Tyler scheint eine Rolle in ihrem Leben führen zu wollen...

Bewertung:

"Letzte Ausfahrt Ocean Beach" ist ein wunderschön geschriebenes Buch, das ein wenig nachdenklich stimmt und gleichzeitig einen typischer Roadtrip darstellt. Es ist sehr flüssig und gut zu lesen, und wird eigentlich nie langweilig. Der Leser verfolgt Rachel gerne auf ihrer Reise, die sie nicht nur zu ihrem Bruder führen soll, sondern sich selber auch wieder näher bringt.
Mit dem Drogenthema behandelt der Roman ein sehr verbreitetes Problem, was einen Kontrast zu Rachels äußerlich perfekten Familie und Leben bildet. Trotz dieses eher traurigeren Themas ist die Atmosphäre innerhalb der Geschichte größtenteils ausgelassen, was mir persönlich viel Spaß beim Lesen bereitet hat.





Jaaa, das war jetzt erst mal alles :)
Ich hoffe, dass es euch gefallen hat, denn dann wird es auf jeden Fall einen Part 2 geben...seid gespannt ......
Vielleicht konnte ich euch ja ein wenig motivieren und inspirieren, wieder ein Buch in die Hand zu nehmen.

Bis ganz bald
xx



Übrigens: Inspiriert zu diesem Blogpost hat mich der Buchblog http://lenaliest.de/. Sie hat total tolle Buchempfehlungen und bloggt sehr professionell. :)

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5 Kommentare

  1. Ach, ich weiß gar nicht wann ich all die Bücher lesen soll, die mir empfohlen werde, aber einige hiervon stehen ab heute auf jeden Fall auf meiner Liste! ;D

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. OMG!!!!! Mach solche Posts bitte öfter! Ich brauche DRINGEND Empfehlungen...

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    1. Klar gerne :-) es freut mich wirklich total, dass der Post so gut angekommen ist ❤

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