Back to School II Organisation

8:01 vorm.


Die Schule hat in vielen Bundesländern wieder angefangen und mit dem neuen Schuljahr beginnt bei mir auch immer wieder der Stress, den ich über die Sommerferien soo gut verdrängt hatte. Aber ich finde, dass man alles mit einer guten Organisation schaffen kann und als ein Liebhaber von alles, was mit Organisation, Listen und Notizbüchern zutun hat, bietet mir der Schulbeginn natürlich wieder viele Möglichkeiten, To-Do Listen bis zum Geht-nicht-Mehr zu schreiben und jeden Termin in meine 100 Kalender einzutragen.

Ich würde euch heute gerne ein paar  Organisationsrituale vorstellen, mit denen ihr auch das neue Schuljahr (und alle weiteren :)) gut überstehen könnt! Natürlich hoffe ich, dass ich euch irgendwo helfen kann! Außerdem würde mich interessieren, ob ihr auch so gerne Listen schreibt und euch organisiert?!

Kalender-Organisation


 "Organizer" der Schule

Ich besitze ungelogen drei Kalender. Einen für die Schule, der uns auch von der Schule gestellt wird, in den ich meine Hausaufgaben für den Tag eintrage, zu dem ich sie aufbekomme. Bekomme ich also Freitags Mathehausaufgaben für Dienstag auf, schreibe ich sie in das Kästchen des Dienstags rein, damit ich z.b. Montag-Abend noch einmal checken kann, ob für den nächsten Tag wirklich alles erledigt ist. Mir persönlich gefällt diese Variante besser, als die Hausaufgaben am Tag selber aufzuschreiben, aber das ist für jeden anders.... In meinen "Organizer" (hat sich die Schule ausgedacht), schreibe ich auch die Klausurentermine und die Geburtstage meiner Freunde.

Mein zweiter Kalender ist mein schönster. Ich habe ihn letztes Jahr zu Weihnachten bekommen, er ist also ein Jahreskalender. Hier schreibe ich alles, was mit dem Blog zutun hat, hinein. Wann ich plane, welchen Post zu schreiben, damit ich schon eine Woche vorher weiß, was für Bilder ich machen muss. Ich kann mir vorstellen, dass es Blogger gibt, die es ohne Planung schaffen, ich schaffe es nicht. Als ich gerade angefangen hatte, zu bloggen, hatte ich keinen Plan, worüber ich schreiben sollte und so waren die Post immer kurzfristig und nicht richtig druchstrukturiert. Also habe ich mich irgendwann einmal hingesetzt und alle Posts bis Weihnachten ungefähr durchgeplant. Eingeplant habe ich da auch meine Klausurenphasen, in denen ich es nicht schaffe, so viel zu schreiben, wie normalerweise. Natürlich kommen manchmal auch Posts zustande, die ich absolut nicht geplant hatte, aber eine grobe Vorstellung von allem zu haben, macht mich sicherer. Aber das ist natürlich meine eigene Meinung. Wie sieht es da bei euch aus?

Ich muss zugeben, dass ich diesen Kalender neben den Planungen für meinen Blog, auch einfach gerne auf meinem Schreibtisch liegen habe, weil er so schön aussieht😏.

"GreenLine Calendars"


Der dritte Kalender ist ein Schülerkalender, er beinhaltet also das Schuljahr 2017/18. Hier schreibe ich meine außerschulischen Aktivitäten und Termine hinein. Geburtstagsfeiern, Fahrten mit der Schule etc., aber auch Klausurentermine, einfach nur, um es noch einmal abgesichert zu haben, dass sich nichts überschneidet. Das ist auch eigentlich der Hauptkalender, da er wirklich alles beinhaltet, was wichtig ist.
Jaja, ich weiß, drei Kalender sind vielleicht etwas übertrieben....Nein, nicht vielleicht, das ist übertrieben. Trotzdem fühle ich mich wirklich einfach sicherer, wenn ich genug geplant habe.


To-Do Listen und Notizbücher

"Notizen, all about blue"- "Feine Papeterie, Coppenrath, "Notes"- "Emma Bridgewater"





Wer liebt bitte Notizbücher nicht? Ich könnte mir tausende Notizbücher kaufen, ohne einen einzigen Satz hineinzuschreiben, wenn sie schön aussehen, und dann auf meinem Schreibtisch liegen :) (Sagt mir nicht, dass es euch da anders geht). Diese zwei Notizbücher nutze ich tatsächlich (auch, wenn ich noch andere habe, die einfach so herumliegen 😅. In das Größere schreibe ich meine To-do Listen, meistens am Wochenende. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber To-Do Listen helfen mir wirklich, alles, was ich zu erledigen habe, auch an dem Tag zu schaffen. Und das Gefühl, am Ende des Tages hinter den einzelnen To-Dos Haken zu sehen, gibt mir das Gefühl, an dem Tag wirlich etwas erreicht zu haben. Am besten ist es, nicht zu viel und sowohl leichte, als auch größere Aufgaben aufzuschreiben, damit man Abends nicht enttäuscht ist, dass nur die Hälfte geschafft wurde, weil es einfach zu viel war. Teilt euch die Aufgaben doch einfach auf zwei Tage auf, dann habt ihr am Tag selber weniger zutun und wenn ihr alles von der Tages To-Do Liste geschafft habt, könnt ihr immer noch auf die Aufgaben des nächsten Tages zurückgreifen. 


In mein kleines Notizbuch schreibe ich einfach alles, sei es ein Buch, dass ich noch lesen wollte, ein Zitat, was mir besonders gefällt oder Blogpostideen. Ein ganz klassisches Notizbuch also :).


Ordner-/ und Schulorganisation

Wie ich schon einmal in einem anderen Post gezeigt hatte, nutze ich für die Schule einen Ordner, in dem ich alle Fächer immer beieinander habe. Dieses Prinzip gefällt mir wirklich gut, vor allem, da ich dieses Jahr extrem viele Freistunden habe, dafür aber auch meistens bis bis vier oder halb fünf Schule, weshalb ich die Hausaufgaben oder Sonstiges in den Freistunden erledigen muss, da ich sonst nach 10 Stunden Schule noch mehr Schule machen müsste... Dann alle Fächer direkt dabei zu haben, ist ziemlich praktisch und wirklich empfehlenswert. 

Taschenlocher: 2 Euro, McPaper, Post-Its: 3Euro, McPaper, Ordner: 3Euro, McPaper

In meinem Ordner selber klebt mein Stundenplan, Post-its und ein Taschenlocher (Unsere Lehrer haben mittlerweile aus irgendeinem Grund darauf verzichtet, unsere Blätter zu lochen....) Vier verschieden farbige Marker habe ich auch immer in meinem Rucksack, denn mir ist aufgefallen, dass ich einen Text, wenn ich bestimmte Aspekte in verschiedenen Farben markiere, einfach besser verstehe (In Geschichte z.B. Grün für Daten, orange für die eigentlichen Geschehnisse, gelb für Definitionen usw. ). Ich schaffe das auch nicht in jedem Text (manche sind nicht so kompliziert), aber in Geschichte finde ich es beispielsweise ziemlich hilfreich.

Für alle, die günstige Schulutensilien suchen: McPaper hat wirklich gute Produkte für einen ziemlich guten Preis. Vor allem bietet er verschiedenste Varianten von allem an. ALDI hat allerdings auch oft gute Angebote für Schulsachen.

Ein kleiner Tipp am Rande zu den Hausaufgaben: Schiebt sie wirklich nicht bis zum letzten Tag auf, ich weiß, dass jeder das sagt und so weiter, aber es hilft einem einfach, nicht zu sehr in den Stress zu kommen. Vor allem,wenn ihr dann auch noch für eine Klausur lernen müsst, ist es ziemlich blöd, wenn dann noch 5 Stunden Hausaufgaben vor einem liegen, bevor man überhaupt anfangen kann mit Lernen.

Klausurenlernpläne

Alle sagen einem immer, dass man möglichst früh und möglichst organisiert mit dem Lernen für eine Klausur, eine Arbeit, einen Test beginnen soll. Ich hab das meistens irgendwie mit einem Kopfnicken abgetan und mir nichts weiter dabei gedacht, vor allem, weil meine Lernmethoden, einfach darauf loszulernen, mich nie in Schwierigkeiten gebracht hatten. Anfang des Jahres (nichts des Schuljahres) bin ich dann aber ziemlich in den Stress gekommen. 7 Klausuren im ersten Quartal und 8 im zweiten standen an und zwar ziemlich eng beieinander. Mir war klar, dass ich es zwar schaffen würde, alle auch ohne Organisation zu bewältigen, aber wirklich sicher habe ich mich dabei nicht gefühlt. Also habe ich mir an irgendeinem Abend, an dem ich das Gefühl hatte, dass mir alles zu viel wird, einen Plan erstellt, auf dem ich eingetragen habe, wann die Klausuren sind und an welchem Tag ich anfangen würde, dafür zu lernen. So kann ich sehen, wann sich Klausurenlernphasen überschneiden, und ich schon vorher mal etwas für eine Klausur machen muss, wenn sie zwei Tage nach einer anderen liegt.

Ehrlich gesagt, gucke ich meistens nur am Anfang der Klausuren auf meinen Plan, weil vieles von ganz alleine geht, aber es gibt mir einfach eine bestimmte Sicherheit und nimmt mir ein wenig der Angst, die jede Klausurenphase mit sich zieht.

Sonstiges


Etwas, das mir immer hilft, genügend Motivation für eine neue Woche oder ein neues Schuljahr zu sammeln, ist eine "Goals"-Liste. Was möchte ich dieses Jahr/diese Woche erreichen? Was möchte ich beibehalten und was ändern? Besonders schön finde ich es, solche Listen auch wirklich aufzuschreiben und nicht nur aufs Handy zu tippen. So kann man nämlich schnell wieder dort hin blättern, wenn man mal keine Motivation hat und sich von sich selber wieder motivieren. (Ja, ich weiß, das geht auch auf dem Handy, aber etwas Selbstgeschriebenes ist doch irgendwie schöner oder? :)) Meistens stehen auf meinen "Goals-Listen" Sachen wie "Viel im Unterricht melden/mitarbeiten", "Gut für eine Klausur lernen" und so weiter, aber auch Ziele wie genügend zu trinken, Sport zu machen, wenn Zeit dafür ist oder auch etwas gesünder zu essen. So erinnere ich mich jede Woche selbst wieder daran, was ich alles erreichen möchte.

Dieses Jahr ist mir nach den Ferien aufgefallen, dass ich die letzten Schuljahre ziemlich an mir vorbeiziehen hab lassen. In den Ferien habe ich wirklich versucht, jeden Tag zu "leben" und im Moment zu leben und es hat wirklich gut geklappt. Sobald die Schule wieder anfängt, beginne ich aber immer, meine Zeit einfach nur abzusitzen und auf den Abend nach der Schule zu warten. So vergeht die Zeit, ohne, dass wirklich etwas passiert. Da ich nur noch 2 Jahre in der Schule bin und auch nach der Schule wahrscheinlich von Zuhause ausziehe (nicht direkt, aber trotzdem irgendwann :)), habe ich mir dieses Schuljahr vorgenommen, auch die Schultage richtig zu erleben. Es gibt eigentlich jeden Tag etwas, was den Tag schön macht, sei es die Begegnung mit Freunden in der Schule, ein Lächeln von einem besonderen Menschen oder eine gute Note oder Erfahrung in der Schule. Also habe ich beschlossen, eine "Made My Day" Liste zu machen. Jeden Abend (oder am nächsten Morgen, ich schaffe es abends manchmal nicht...oder ich vergesse es), schreibe ich einige Dinge auf, die den Tag zu einem guten Tag gemacht haben. Tatsächlich halte ich jetzt auch in der Schule Ausschau nach "guten Erfahrungen", die ich abends aufschreiben könnte.


Jaja, ich weiß...häufig hört man mit so etwas nach ein, zwei Wochen auf, weil es zu anstrengend wird und vielleicht werde auch ich das bald aufgeben. Aber jetzt gerade tut es mir wirklich gut. Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust, so etwas auszuprobieren.😏


Mich zu organisieren, macht mich sicherer und glücklich, auch, wenn das vielleicht komisch klingt:)
Ich hoffe, dass euch mein kleiner "Back to School" Post gefallen hat und ich euch vielleicht sogar inspirieren konnte, was Organisation angeht. Meistens macht es auch einfach schon Spaß, sich einen Kalender oder Notizbücher zu kaufen und Termine einzutragen.

Viel Glück im neuen Schuljahr und bis bald

Cologne Girl
XX

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2 Kommentare

  1. Das mit der "Made My Day" Liste finde ich eine super schöne Idee. Auch wenn es mal stressig im Leben zu geht, sollte man die schönen Dinge im Leben nicht vergessen!

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