SELF LOVE CHALLENGE

9:32 vorm.




Eins meiner größten Lebensziele ist Selbstakzeptanz.  Auch, wenn ich weiß, dass so etwas nicht von heute auf morgen von statten geht und ich wahrscheinlich auch noch viele Jahre lang an mir arbeiten muss, habe ich in den letzten anderthalb Monaten einen kleinen Schritt in die, hoffentlich, richtige Richtung gewagt. Während meines alltäglichen Scrollens durch Pinterest ist mir Ende Januar ein Bild ins Auge gefallen, das mit "Mental Cleanse Challenge" betitelt war. Normalerweise klicke ich mich durch solche Challenges durch und bitte mein Zukunfts-Ich stummlos, es irgendwann mal zu probieren. Dieses Mal habe ich nicht lange überlegt und mich dafür entschieden, es mal zu versuchen. Am gleichen Tag wollte ich Abends Yoga mit YouTube machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, wonach genau ich gesucht habe, aber ich bin auf den Channel von Adriene gestoßen. Mit einem Publikum von etwa 3 Millionen Abonnenten ist sie vor allem in den USA wahrscheinlich nicht ganz unbekannt. Ehrlich gesagt war mir das aber ziemlich gleich, denn ihre Videos sind wirklich toll und darauf kommt es an. Adrienne lädt hauptsächlich Yoga-Videos hoch und einige Challenges hat sie eben auch schon angeleitet. Ende Januar bin ich mitten in ihre Yoga-Challenge "True- 30 day Yoga Journey" hineingestolpert. 
Oh mann, am Anfang hätte ich NIEMALS gedacht, dass ich durchhalte. Auch, wenn ich wirklich motiviert war und ich auch Spaß an den Übungen gefunden habe, ist aller Anfang bekanntlich schwer. Und um ehrlich zu sein waren besonders ich Übungen am Anfang sehr langsam und einfach, was ich zwar nicht unbedingt schlecht fand, ich jedoch erst mal kritisch war, zu was das führen soll. 

Ich habe beide Challenges gemixt und möchte euch heute ein wenig darüber erzählen, wie alles funktioniert hat.



MENTAL CLEANSE CHALLENGE

 



Auf diese Challenge habe ich mich von Anfang gefreut und die Aufregung, dass ich ENDLICH diese Art von Challenge durchziehe, hat mich durch die ganze Challenge begleitet. Nichtsdestotrotz gab es auch Tage, an denen ich vor lauter Stress einfach vergessen habe, einen Punkt auf meiner Liste auszufüllen. Leider habe ich es nicht immer geschafft, den Tag nachzuholen, aber zumindest meistens wurde die Aktivität dann auf den nächsten Tag verschoben. Wie ihr seht, fehlt ein Tag; ich habe die Liste bei Pinterest abgeschrieben und mir ist die Lücke erst später aufgefallen...naja, was soll´s:).


Favourite Activities: 
Einer meiner liebsten Tage war der "No social media before 11am". Ich musste den Tag zwar nachholen (erst am Wochenende danach geschafft), aber ich hatte so viel mehr Zeit am Morgen. Auch, wenn ich meine Hausaufgaben oft morgens am Wochenende erledige, geht es SO viel schneller, wenn ich nicht alle 15 Minuten durch Instagram scrolle oder Snaps beantworte. Selbst wenn ihr die Challenge nicht macht, würde ich es euch wirklich ans Herz legen, mal einen Handy-freien Morgen zu machen.
Meditiert habe ich auch. Zu diesem Zweck habe ich mir die "Rituals-App" heruntergeladen und abends vor dem Schlafen einfach mal 5 Minuten auf meinen Atem gehört. Und es stimmt, man wird ruhiger und kann besser schlafen!
Natürlich war die erste Woche mit Dingen wie "Take a long bubble bath" oder "Go for a walk" ein echtes Highlight und ein guter Start in die Challenge. Man merkt gar nicht, wie wenig Aufmerksamkeit man sich teilweise sich selber schenkt, bis man mehr oder weniger dazu gezwungen ist. 

Einige Tage waren mir nicht wirklich auf den Leib geschneidert und zugegebenermaßen habe ich Tage auch teilweise absichtlich übersprungen. Einem Fremden ein Kompliment zu machen wurde dann in "einer Freundin ein Kompliment machen", und trotz großer Anstrengung habe ich es auch nicht geschafft, einen Tag vegan zu leben. 

Fazit:
Die Challenge hat mir wirklich Spaß gemacht und obwohl einige Tage meiner Meinung nach nicht wirklich zu etwas geführt haben, hat mich das ganze doch eine Sache gelehrt: Aufmerksamer mit sich selber umgehen. Einmal am Tag etwas nur für sich zu machen, sollte eigentlich normal sein, aber zwischen Schule, Arbeit und allem anderen vergessen das viele. Wie geht es euch dabei? 


30-DAYS YOGA-CHALLENGE 

 

 

Ja, ich gebe es zu. Ich habe für diese 30 Tage Challenge mindestens 40 gebraucht. Woran das lag: Egal, wie sehr mich jeder Tag noch mehr motiviert hat, weiter zu machen, sind Tage wie mein Mittwoch, wo ich bis halb fünf Schule habe, direkt danach Klavierunterricht und dann noch Fahrschule, einfach nicht dafür geeignet, eine halbe Stunde Yoga reinzuquetschen. Manchmal habe ich meine Mittagspause dafür geopfert, aber oft habe ich die Pause auch einfach gebraucht. Während ich die Challenge gemacht habe, habe ich keine Klausuren geschrieben, aber trotzdem hatte ich viel in der Schule zutun und an zwei Wochenenden war ich auch nicht zuhause. Und ja, manchmal hatte ich auch einfach keine Lust. Aber ich möchte mich hier auch gar nicht rechtfertigen (*Hust*). Die Challenge ist schließlich geschafft.
Bestimmte Tage, die ich unbedingt weiterempfehlen würde, habe ich jetzt nicht, aber mein Lieblingstag war tatsächlich das Programm, das 40 Minuten gedauert hat. Dieses könnt ihr an Tag 16 der Challenge finden, die an diesem Tag mit "Self-Love" betitelt ist. An diesem Tag hatte ich mit ziemlich schweren Angstzuständen und geringem Selbstwertgefühl zu kämpfen. Auch, wenn ich nach dem Yoga-machen natürlich nicht geheilt war, hat es mich abgelenkt und mich zur Ruhe gebracht...ein dickes Plus! 


Mit jedem Tag werden die Übungen schwerer, aber auf eine Weise, die man gar nicht mitbekommt. Auf einmal kommt man in eine Übung, die vor ein paar Tagen noch gar nicht geklappt hat und plötzlich kann man sie perfekt ausführen. Hinzu kommt eine körperliche Veränderung. Das könnte zwar auch Einbildung sein, aber meiner Meinung nach, straffen die Übungen den Körper. Und leider habe ich auch Muskeln an meinen Beinen aufgebaut, die ich eigentlich nicht haben wollte....Insgesamt fühle ich mich viel wohler und "stärker" als vorher. Stärker in dem Sinne, dass ich die Übungen, die anfangs nicht geklappt haben, mittlerweile gut bewerkstelligen kann. 


Fazit:
Ich bin sehr sehr dankbar für jede Minute, die ich in diese Challenge investiert habe. Es stärkt nicht nur die Willenskraft, so etwas durchzuziehen, es hat zumindest bei mir auch dazu geführt, dass ich mich etwas wohler in meinem Körper fühle. Da ich mir für das neue Jahr vorgenommen hatte, wieder mehr Yoga zu machen, kann ich dies auch abhaken, worauf ich unglaublich stolz bin. Adriene hat eine wirklich tolle Art, die Übungen zu erklären und kommt sehr sympathisch herüber. Besonders toll an dem Programm ist, dass es sich mehr auf den Geist und die Seele überträgt als auf den Körper. Das "Shaping" des Körpers ist mehr ein Nebeneffekt, denn Adrienne hat darauf geachtet, dass man besonders auf sich selber hört und wenigstens für eine halbe Stunde am Tag den Kopf ausschaltet. Wirklich toll!!!
Natürlich haben mich die beiden Challenges nicht dazu gebracht, mein komplettes Leben auf den Kopf zu stellen und sie haben auch nicht alle Selbstzweifel verbannt. Vielmehr ist mir bewusst geworden, dass ich etwas besser auf mich achten sollte und ich weiß jetzt auch, dass es wirklich gut sein kann, sich aufzuraffen und das Yoga Programm für den Tag doch noch zu machen, denn danach habe ich mich immer besser gefühlt!

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Herausforderungen? Und was haltet ihr davon?
Ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen!

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6 Kommentare

  1. Hört sich ja wirklich vielversprechend an und das Thema Selbstakzeptanz beschäftigt mich natürlich auch wie viele andere sehr. Schön, dass du auch über solche Themen sprichst.
    xx Kirsten

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  2. Toller Beitrag - sehr interessant! Ich finde es auch super, dass du dieses Thema ansprichst, weil so viele von uns beschäftigt.
    Alles Liebe,
    Vanessa

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